Anstatt eines Kommentars:
Unwägbarkeit - Nanou kann das überhaupt nicht ab. Scheiße.
...
mit einem, der hauptsächlich Recht haben will,
und einem, der mit Sprache auch spielt.
Auch das gibt es - von mir aus.
Nanou hasst übertriebenes (!) Klugscheissen und würde ersterem Gesprächsteilnehmer im Ernstfall folgendes Buch als Grundlagenlektüre empfehlen:
Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden - Störungen und Klärungen.
Traum mit wilden Ereignissen / Kurzfassung:
Nanou unterwegs mit einer Gruppe Kinder, nein, doch schon eher Jugendlicher ( Alter 15 +/ -) - optisch erinnerbar ca. 20 - gefühlte mindestens 50. Auf einer Art Erlebnis/Happening-Urlaub.
Zunächst beim Skifahren; da läuft noch alles, wie man es sich vorstellt - also unfallfrei, ohne Alkoholexzesse der kids und ganz spontan auftauchende Eltern (Wir wollten nur mal schaun, ...), dafür mit Schnee, guter Unterkunft, gutem Team ... alles paletti.
Dann plötzlich ist der Schnee weg - ratzfatz - alles guckt erwartungsvoll -
Nanou schaltet und hastenichtgesehen, sind alle subito im Wald. (Wie hab ich das nur geschafft?) Es ist Frühling, warm und der Abenteuerurlaub Teil 2 kann für die kids losgehen. Aber (!) es fehlen ja noch die Zelte und Teile der Ausrüstung. Während alle Sozialarbeiter versuchen, die Situation zu retten ... z.B. telefonisch irgendwie zu orten, wo wir eigentlich sind,
beichtet Marion, dass sie schwanger ist,
viele maulen rum, wo das Essen bleibt,
die sanitären Einrichtungen hätte man sich auch anders vorgestellt,
und Sven und Jaqueline verschwinden mal eben in die Büsche ...
Nanou wird langsam unruhig,
telefoniert,
ist plötzlich ganz woanders, um irgendwas zu organisieren,
versucht zurückzukommen,
weiß aber nicht genau wohin,
telefoniert, der Kollege solle doch bitte die Musik so laut aufdrehen,
dass sie ihn und die anderen schon finden werde, ... na denn. ...
Welcome back to reality.
.
Beim Lesen anderer Blogs ist Nanou aufgefallen, dass dort gerne mal und mitunter reichlich zitiert wird. Warum auch nicht? Mach ich ja selber auch manchmal.
Das war jedenfalls der Auslöser, um wieder an J. zu denken, an den ich mehrere Jahre keinen einzigen Gedanken verschw gedacht habe. J. , ich nenne ihn jetzt mal Johann, habe ich in Freiburg kennen und auch schätzen gelernt. Kaum war ich von dort wieder weg, war aber auch mit ihm Funkstille, wie es mir mit fast allen Menschen bislang ging. Out of sight ... Nein, du zitierst jetzt nicht!
Also, Johann: Er war optisch so ziemlich der unscheinbarste Student dort, aber sein Verstand war wach, das hat mir gefallen. Er öffnete meine Ohren für die Stimme von Maria Callas, servierte vorzüglichen grünen Tee, und ich konnte mit ihm auch in einem irischen Pub meine Trinkfestigkeit testen. Das sind mehr schöne Dinge, als bei manch anderem Typen, mit dem ich Zeit verbrachte. Bei tiefsinnigen Gesprächen allerdings begann er häufig recht schnell zu zitieren - wie ein wandelndes Lexikon - so à la " Aristoteles würde dazu sagen ... blablabla ..." Sein Liebling war - (na?) dieser Typ ausm Mittelalter - eben wusst ich's noch - kommt wieder - trag ich nach - is grade nicht so wichtig ... Jedenfalls fand ich das anfangs noch ganz nett, und es entspann sich auch manches lustige Wortduell, aber ich merkte schnell, dass ich eigentlich etwas anderes von ihm wollte: Nein, keinen Sex - EIGENE GEDANKEN! "Ja, schon gut, aber was meinst du dazu?", hörte ich mich zunehmend ungeduldig fragen. - Da blieb er zunehmend still, wiederholte manchmal seine Rede vom Guten, Wahren und Schönen und dann kam ein Themenwechsel. Schade.
Einschub:
Draußen höre ich die ersten Vögel singen - wie schön!
Einschub:
Johann war nur der Auslöser für meine neue Rubrik: Orte, die Nanou etwas bedeuten. Das mach ich später.
Noch'n Einschub:
Irgend jemand aus San Diego liest bei mir - manchmal - das find ich klasse.
Bloggen bei Vollmond
OK - es ist Vollmond - wo isser überhaupt? Versteckt hinter Gewölk, der Fiesling! Na, denn ...
nutz ich mal die Zeit, anstatt mich weiter vergeblich in den Schlaf wiegen zu wollen. Das klappt eh selten genug, wenn ich mal mit Denken anfange.
Es gibt noch einiges zu verbessern in diesem Vorhaben - called blog.
Einerseits weiß ich, es wäre jetzt an der Zeit für formale Fortschritte, z.B. das Anlegen eines Archivs, ... Bei meinem Designerstudio kann ich zur Zeit aber nicht anfragen.
Zum anderen schwebt Nanou inhaltlich hin und her - zwischen scheinbaren Banalitäten (wie der körperlichen Ertüchtigung, die philosophisch natürlich überhaupt nicht ergiebig ist, mir aber wohl viel bedeutet ), fröhlichem Geplauder und tiefgründigem Geblubber, auf das aber kein Mensch reagiert. (!)
Beim Durchforsten anderer Blogs nimmt die Routine zu - Nanou erkennt zunehmend, dass hier wohl viel Geduld vonnöten sein wird, um sich mit einigen Leuten regelmäßiger auszutauschen. Mittlerweile schaut sie bei einigen sehr regelmäßig rein, gibt den ein oder anderen Kommentar ab, freut sich unglaublich über Antwort und sucht fast täglich weiter ...