02-07-08 / Sprichwörtlich

Wasserskizze, Teil 2

Draußen regnet es - seit Stunden und endlich.
Ich liebe den Regen. Kraftspender und Reiniger.
Das passt.

Nanou steht im Regen.
Da fällt das bischen Salzwasser gar nicht weiter auf.
.

02-07-08

Er ist krank, das weiß ich seit Monaten. Die Nieren, sagt die Tierärztin.
Er braucht proteinarmes Futter, aber das mag er nicht.
In den letzten Wochen wurde er immer dünner.
Heute hat er gar nichts gefressen.
Er weiß, dass es ihm nicht gut tut.
Statt dessen kotzt er immer öfter Galle.
Vielleicht liegt es heute Abend auch noch am Gewitter.
Vielleicht frist er später etwas.

Scheiße! Meine verwundbarste Stelle außerhalb meines Körpers.
Ihm geht`s beschissen und ich heule.

02-07-08 / Dachboden

... - erste Skizze

Als Kind war es für mich immer etwas Besonderes, wenn die Luke in der Decke geöffnet und anschließend die kleine Hühnerleiter heruntergezogen wurde. Dann war der Weg frei zum Dachboden - Ort gehorteter Schätze und meiner Fantasie. - Nicht, dass er besonders groß war, doch welches Kind jucken schon die Ausmaße - er war so schön vollgestopft, unübersichtlich und das Licht durch zwei kleine Fensterchen konnte höchstens Dämmerung zulassen.
Nanou drängte stets, da mit hinauf zu wollen, glückliche Minuten, da half ich doch gerne beim Umräumen oder Suchen...
Weihnachtsschmuck runter und wieder rauf, Bücherkisten des Großvaters öffnen, alte Stühle mit unerzählten Geschichten, Truhen, die unbedingt erforscht werden wollten ... Dort oben hatte Nanou ihre Entdeckungsreisen.

Später setzte sich diese Faszination weiter fort. ( ein andermal)

02-07-08

Nanou und Wasser - erste Skizze

Nanou trinkt Wasser -
klares Element, am liebsten ohne reingepresstes Gas, noch nicht genug, aber im Sommer gern mehr - in jeder Stadt schmeckt es anders ... oder der Geschmack kalten Wassers aus einem Bach ...

Sie fürchtet Wasser -
dunkles, brackiges Wasser, sie wäre mal fast in einem Fluss ertrunken.

Sie schwimmt gern im Wasser -
aber nur im klaren und ohne extreme Temperaturen (und möglichst ohne Idioten außenrum).
Eine Zeitlang konnte ich mir den Luxus leisten, direkt um 12 Uhr mittags in ein Hallenbad gehen zu können. Die Schüler oder Senioren waren grade weg und es wurde für normalen Betrieb geöffnet. Dann war es einige Minuten fast leer, bis es sich zunehmend füllte.
Diese Minuten waren stets kostbar.
Das Licht von draußen glitzerte wunderbar durch die Scheiben, durch das Nass bis auf die türkis- und sanft blaufarbenen Kacheln und ich schwamm ganz langsam, mit dem Kopf meist unter Wasser und war verzaubert.

Nanou sehnt sich nach Wasser -
nach Meerwasser ...
nach der Küste ...
dem Geruch,
den Möven, dem Tang, den Steinen, Muscheln, dem Sand, den Geräuschen,
nach Ebbe und Flut

Es gibt manchen Ort am Meer, der ihr viel bedeutet.
Sie ist sicher, da geht noch mehr...
.

Some respect, honey!

Fremde werden hier zunächst gerne gesiezt. Alles andere kann sich ergeben.

Aktuelles

Ich komme mit!
Ich komme mit!
Anousch O. - 2008/08/18 23:09
Es scheint, als...
Es scheint, als ob es verschiedene Wege zur Erleuchtung...
yonosequepasara - 2008/08/16 09:10
@ Steppenhund: Was...
@ Steppenhund: Was getan werden sollte, haben Sie...
nanou - 2008/08/16 08:09
@ Yono: Da unterscheiden...
@ Yono: Da unterscheiden wir uns tatsächlich....
nanou - 2008/08/16 08:06
Kleine Ergänzung
Written by Dewey Bunnell, 1971 Ich finde der Song...
steppenhund - 2008/08/16 00:51

Und sonst:

YES!
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booksandmore - 2008/08/18 19:40
Fragen über Fragen...
Fragen über Fragen ...
booksandmore - 2008/08/18 19:39
Der Mann hat eben einen...
Der Mann hat eben einen Lauf, so scheint' s. Dreh'...
booksandmore - 2008/08/16 22:20
Oh ...
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schneck06 - 2008/08/16 08:41
@ Steppenhund: Was getan...
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nanou - 2008/08/16 08:09

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Distancing

Hiermit distanziert sich Nanou inhaltlich von allen links auf meinem Blog. Edit: So, ich denke, das reicht für das Gericht in Hamburg.

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