Wohnsinn

21-07-08

Herausforderung ?

Der Spanner von gegenüber (fett, ungepflegt, älteres Modell ... EKELfaktor extrem hoch)
also der
hat
sich
jetzt
ein Fernglas gekauft
und bespitzelt damit jetzt noch effizienter die Nachbarschaft.

Nanou wird nachdenken, ob sie deshalb irgendetwas ändern wird ...
.

13-07-08 / Traum vom Feiern

Ich beneide Menschen mit großen Familien, die sich wie Familien im guten Sinne benehmen.

Ein Traum von mir könnte einem Pasta-Werbespot entsprungen sein ( vielleicht ist er das auch und ich weiß es nur nicht):

Der Schauplatz:
Im Süden ... vor einem Haus auf der hell und mit unregelmäßigen Steinen gepflasterten Terrasse
leicht schattig ist's unter dem grünen Dach der Weintraubenblätter
ein großer, langer Tisch und ringsherum Stühle - keine teuren Schickmicki-Designer-Dingens, sondern bunt zusammengewürfelt, Holz, Metall ...

Die Akteure:
eine Großfamilie, wahlweise auch ein Paar oder ein einzelner Gastgeber mit einigen Gästen, z.B. netten Nachbarn, so dass mindestens 10 (20 wären besser) Menschen verschiedener Generationen sich dort einfinden ...
fröhliches Ankommen und Geplauder
und dann wird getrunken, einfach, aber gut gegessen, gelacht, geträumt ... das Leben genossen.

Ja, davon träum ich manchmal.
Die Bedingungen für eine Realisierung stehen dafür ausgesprochen schlecht.

02-07-08 / Dachboden

... - erste Skizze

Als Kind war es für mich immer etwas Besonderes, wenn die Luke in der Decke geöffnet und anschließend die kleine Hühnerleiter heruntergezogen wurde. Dann war der Weg frei zum Dachboden - Ort gehorteter Schätze und meiner Fantasie. - Nicht, dass er besonders groß war, doch welches Kind jucken schon die Ausmaße - er war so schön vollgestopft, unübersichtlich und das Licht durch zwei kleine Fensterchen konnte höchstens Dämmerung zulassen.
Nanou drängte stets, da mit hinauf zu wollen, glückliche Minuten, da half ich doch gerne beim Umräumen oder Suchen...
Weihnachtsschmuck runter und wieder rauf, Bücherkisten des Großvaters öffnen, alte Stühle mit unerzählten Geschichten, Truhen, die unbedingt erforscht werden wollten ... Dort oben hatte Nanou ihre Entdeckungsreisen.

Später setzte sich diese Faszination weiter fort. ( ein andermal)

18-06-08 / Ungeduld!

Langsam reicht es! Verd... Immobilienportale! Gaukeln massenweise attraktiven Wohnraum vor. Dass ich nicht lache!

Nanou will nicht am Arsch der Welt in irgendeinem Vorort oder in einer Schlafsiedlung hausen. DORT ist man TOT! Sie will mittendrin und doch versteckt und halbwegs ruhig wohnen! Ich brauch auch nicht wirklich den Wintergarten a la Green Card, von dem ich neulich träumte. Seit einem Jahr durchforste ich regelmäßig die Anzeigen. So viel Mist dort... ach.

Einschub:
Vor Jahren musste ich mal ins Allgäu. Oh Gott, da war man auch tot! Eine Maklerin dort meinte: "Ich bringe Sie schon irgendwie unter." Das sollte mich wohl hoffnungsvoll stimmen, löste aber sofort eine höchst merkwürdige Vorahnung aus, die sich bestätigen sollte. Denn ihre Angebote beliefen sich auf 1. eine windschiefe "Wohnung" an einer Ortsdurchgangsstraße, in der es nach Alkohol ... stank und 2. eine Wohnung in einer Wohnblocksiedlung ( mit jeweils etwas Rasen dazwischen), in der noch eine alte blinde Frau wohnte, die ins Heim abgeschoben werden sollte. ...
Im Allgäu machte ich insgesamt eher traumatische Erfahrungen - und unbedarfte Mitmenschen meinten so oft mit einem verträumten Blick: "Aber da isses doch sooo schön... die Landschaft und die Berge ...". Ja, von mir aus könnt ihr dort gerne hinfahren. Für Familien in ihrer heilen kleinen Welt mit Kindern isses auch gut. - Übrigens nennt sich die örtliche Metropole Kempten seit einigen Jahren "Hochschulstadt". Harhar. Mich kriegt dort so schnell niemand mehr hin!

So gesehen lebe ich jetzt paradiesisch. Ich will es aber trotzdem anders.

11-06-08 / ganz oben

In dem Film Green Card gibt es eine Wohnung mit einem Wintergarten, den ich hier gerne gezeigt hätte... Gibt's aber nicht bei U Tube - schade. Potentielle Vermieter hätten dann Bescheid gewusst, wie man Nanou eine Freude machen kann. Statt dessen wiedernixInteressantes imAngebotderMakler.
Wie? Was mir denn vorschwebe?

Vorzugsweise Altbau,
ganz oben (muss sein),
Aufzug (ab 3. Etage bitte),
Dachterrasse oder Wintergarten oder Balkon (2 wären auch akzeptabel) oder große Loggia,
von mir aus unrenoviert,
mit Blickfreiheit (unabdingbar) nicht auf die, sondern von der Wohnung aus
und bitte nicht in einem Wohnsilo oder "jwd".
Das Ganze zu einem bezahlbaren Preis bitte.

Der Rest ist nicht so wichtig, weil variabel. Ist doch ganz einfach - oder etwa nicht?
Na denn, vielleicht morgen.

10-06-08 / Wohnungsanzeigen

Jede Sparte hat ihren Geheimcode (mehr oder weniger), der erst einmal geknackt werden will.

Bezüglich Wohnungsanzeigen - besonders von Maklern - ist Nanou mittlerweile fitt. Sie weiß, was "verkehrsgünstige Lage", "zentral" oder "aufgeschlossene Nachbarschaft" bedeuten ... Und - was noch wichtiger ist - sie hat gelernt, zwischen den Zeilen zu lesen. Wenn da z.B. eine Traumwohnung ganz oben angeboten wird (und genau da will Nanou wohnen!!!), kann man beim Altbau meist von 4 - 6 Stockwerken ausgehen. In 95% gibt es selbstverständlich keinen Aufzug. Das muss gar nicht mehr erwähnt werden. ...
Eine Ausnahme hat Nanou dabei schon gelesen: Ein Makler hat irgendwann nachträglich in sein Exposé reingeschrieben ( mit Ausrufezeichen und in Fettdruck), dass es keinen Aufzug gebe. Offensichtlich war genau dies der Anlass für viele "Ach nö, doch nich"-Aussagen von Interessenten. Das musste den Mann frustrieren. Armer Makler. (nicht wirklich)
Ich find aber nix Schönes UND Bezahlbares! ... schon ziemlich lange ... Muss ich doch wieder selber inserieren ...? Die letzten Male hat es nur die Erkenntnis gebracht, dass meine Wohnung nicht dabei war.

06-06-08 / Wohnraum

Was einem über Immobilienportale so alles angeboten wird - und vor allem zu welchem Preis -
das schlägt dem Fass teilweise den Boden aus.
Von wegen: Finden Sie ihre Traumimmobilie/ Villa Kunterbunt/ ... - jetzt / schnell ...

16-04-2008 / Syssiphus

oder Die Geduld mancher Dinge

… in meiner Wohnung scheint mir fast endlos.
Einmal abgelegt, weiß ich wohl, wo sich etwas befindet.
Und innerhalb weniger Minuten ist mein Reich stets mehr als vorzeigbar
(aber das wäre ein anderes Thema).

Es ist vielmehr so:
Ich räume nicht alles gleich an „seinen Platz“.
Mein Reich wird bewohnt – und zwar sichtbar.

Bisweilen kümmere ich mich nur um das Nötigste:
Ich komme an Arbeitstagen oft müde nach Hause,
entledige mich der offiziellen Kleidung und Zwänge.
Es ist wichtig, dass ich Schuhe, Handtasche und Schlüssel wiederfinde.
Wäsche ins Bad oder auch nicht, Arbeitsmaterial landet in der richtigen Ecke,
und dennoch – nach wenigen Tagen sind da viele Dinge, zu viele Dinge,
die einfach rumliegen, mit einer Geduld und Ausdauer
– als hätten sie grade nichts anderes vor.

So was!

Meistens ist der ganze Spuk Samstags vorbei um kurz darauf von neuem zu beginnen.

Some respect, honey!

Fremde werden hier zunächst gerne gesiezt. Alles andere kann sich ergeben.

Aktuelles

Ich komme mit!
Ich komme mit!
Anousch O. - 2008/08/18 23:09
Es scheint, als...
Es scheint, als ob es verschiedene Wege zur Erleuchtung...
yonosequepasara - 2008/08/16 09:10
@ Steppenhund: Was...
@ Steppenhund: Was getan werden sollte, haben Sie...
nanou - 2008/08/16 08:09
@ Yono: Da unterscheiden...
@ Yono: Da unterscheiden wir uns tatsächlich....
nanou - 2008/08/16 08:06
Kleine Ergänzung
Written by Dewey Bunnell, 1971 Ich finde der Song...
steppenhund - 2008/08/16 00:51

Und sonst:

YES!
YES!
booksandmore - 2008/08/18 19:40
Fragen über Fragen...
Fragen über Fragen ...
booksandmore - 2008/08/18 19:39
Der Mann hat eben einen...
Der Mann hat eben einen Lauf, so scheint' s. Dreh'...
booksandmore - 2008/08/16 22:20
Oh ...
Oh ...
schneck06 - 2008/08/16 08:41
@ Steppenhund: Was getan...
@ Steppenhund: Was getan werden sollte, haben Sie...
nanou - 2008/08/16 08:09

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Distancing

Hiermit distanziert sich Nanou inhaltlich von allen links auf meinem Blog. Edit: So, ich denke, das reicht für das Gericht in Hamburg.

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